Letztes Update: 20.06.2021
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Podersdorf 15.6.2021
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Podersdorf 2
15. Juni 2021 Dienstag
Morgens wollte ich endlich die Anmeldung beim Schaller erledigen. Dann habe ich gehört, das wieder mal wenig Wasser im See ist und deshalb nur 25 Radfahrer mit können. Somit wird die Anmeldung auf Abend verschoben.
Um den See radeln wir natürlich nicht. Mit der Fähre um 10 Uhr schwimmen wir von Podersdorf aus, eine Stunde lang über den Neusiedlersee nach Rust.
Gut, dass wir früh genug am Anleger sind - es kommen viele Radler um über zu setzten.Noch ist es nicht sehr heiß. Die Sonne brennt jedoch kräftig vom azurblauen Himmel. Bis wir in Rust ankommen, sind wir schon schön aufgewärmt. Die Wochenendhäuschen und die Marina sieht man vom Wasser aus am besten.
Für die Fahrt von Rust nach Podersdorf stehen schon eine Menge Leute an.
Wir treten in die Pedale um zur Kirche in Rust zu fahren und sehen auch schon die ersten Störche auf den Kaminen.
Der Kirchturm wird von meiner Navigatorin erstiegen - immerhin 92 Stufen.
Ich hingegen setzte mich hier nieder um ein kleines Bier zu genießen.
Und schon rollen wir weiter nach Mörbisch, wo die bekannte Musical-Bühne ist.
Unterwegs sehen wir nach alter Tradition zum Trocknen aufgestellte Schilfbündel und finde auch ein lustige Tafel, zum Erraten von Dialekt-Wörtern
. Die Touristen sollen sich auch mal anstrengen!
Im Ort finden wir auch eine evangelische Kirche. Sehenswert sind die schönen Glasfenster.


Martin Luther und Melanchthon
Gegenüber der ev. Kirche eine moderne Wandskulptur.
An der langen Geraden zum See fällt mir ein Buddha-Büste auf, die mir recht neu erscheint.
Angekommen am riesige Parkplatz der Mörbischer Seefestspiele sehen wir rechts gleich die Fahrradfähre liegen. Es ist bald 13 Uhr und wir können nach dem Bezahlen der Tickets auch schon an Bord gehen.
25 Minuten dauert diesmal die Fahrt. Leider sitzen wir in der prallen Sonne.
Bei der Ausfahrt von Mörbisch sehen wir die Seebühne von hinten - sozusagen Backstage.
Nach der Ausfahrt aus dem Hafen laufen uns mit sehr viel Vertrauen diese Gänse vor die Räder.
Wir biegen von der Hauptstraße ab in einen Schotterweg zu den Weißen Eseln.
Letztes Jahr waren sie leider nicht zu sehen.
200m vor dem Aussichtsturm beginnt der Radweg sich in feinsten Sand zu verwandeln.
Wir müssen schieben, dafür gibt es jedoch schöne Bilder von den Eseln.
Der Schotterweg führt uns weiter an den Rand von Ilmitz, und wir biegen wieder ein in den schönen Radweg durch das Naturschutzgebiet. Eine kurze Pause im Schatten und weiter geht es - nach wenigen hundert Metern, muss ich zurück -  ich vermisse meine Sonnenbrille. Schon von weitem wurde mit die Brille entgegen gehalten - DANKE.
Nun werden in praller Sonne die restlichen Kilometer abgespult. Wir haben im Gesicht und an den Unterarmen schon kräftig Farbe bekommen.
Angekommen am Stellplatz freuen wir uns schon auf die Dusche und dann sitzen wir bei einer Jause und einem kühlen Getränk im Schatten hinter dem Wohnmobil.

Um 17 Uhr melde ich mich endlich bei Fam. Schaller für den Stellplatz an. Und ein kleiner Blick in das Allerheiligste eines Weingutes wird mir auch ermöglicht.
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