Portugal 2010 - Alentejo
Der Weg ist das Ziel
Private Reiseberichte
www.womo-reisen.net
14.5.2010

Endlich !! Der Regen ist vorbei !!
Heute morgen werden wir von der Sonne um 6 Uhr geweckt und mit einem strahlendblauen Himmel überrascht.

Einen Versuch wollen wir an der Algarve noch wagen und dann gehts weiter in den Alentejo.

Die Algarve ist noch schlimmer verbaut als wir befürchtet haben.
Wir sind schon etwas enttäuscht.
Außerdem ist anscheinend kein Campingplatz direkt am Meer.

Nach Auffüllen unserer Vorräte in einem kleinen Supermarkt,
wollen wir uns noch die angeblich sehenswerten Azulejos in der kleinen Kirche Sao Lorenco de Matos ansehen.
Aber Eintritt verlangen und Fotoverbot, erscheint uns wie Abzocke.

Über eine tolle Brücke fahren wir nach Perches und weiter nach Faro und sind schon sehr neugierig auf den so hochgelobten Strand.
Der Flughafen von Faro mit davor liegenden Kreisverkehr und sehr interesanten Figuren.
Ansonsten ist hier wie anscheinend überall an der Algarve alles verbaut und das Großstadtgetümmel ist nun mal nicht unser Ding.
Nun sieht uns der Alentejo bald wieder.

Unterwegs zum Stausee do Roxa, durchfahren wir nach dem Hochkurbeln auf 500 m Seehöhe eine angenehme wellige Landschaft mit vielen Korkeichen, Almwiesen, Getreidefeldern sowie Feigen- und Gummibäumen.

Aus einem Impuls heraus, bleiben wir in Castro Verde stehen. Nach dem Mittagsmahl unserer Hunde wollen wir uns die schon von weitem sichtbare Kirche ansehen.

Wir betreten die Basilika durch das recht einfache Tor und sind überrascht: Die Basilica Real ist bis auf die wunderbar bemalte Holzdecke im Frescostiel, komplett mit herrlichen Azulejos geschmückt - sogar die Fensternischen sind voll davon.
Das ganze ohne Eintritt, wir dürfen fotografieren und ein deutschsprachiges Prospekt bekommen wir auch noch geschenkt. Hier gebe ich gerne eine Spende.
Gegen 15 Uhr kommen wir am Barragem do Roxo an.
Am Parkplatz stehen nur zwei Womo´s und wir bekommen zwischen Bäumen einen ruhigen SP. Wir stehen in der ersten Reihe fußfrei mit Blick auf den Stausee.

15.5.2010
Heute ist nach anfänglichen Startschwierigkeiten ein toller fast wolkenlosen Urlaubstag.
Am Morgen wird noch schnell die Wäsche gewaschen, ansonsten wollen wir uns heute etwas Urlaubsbräune holen.

Es fällt auf: Abgesehen von den Fremdenverkehrsorten sind die Menschen in Portugal ausnehmend freundlich.

Das Wetter hat ein Einsehen und verwöhnt uns nun mit blauem Himmel und sehr angenehmen Temperaturen bis 27 Grad.
Nach drei Tagen Sonne, Ruhe und Erholung fahren wir weiter auf eine anstrengende Besichtigungstour.
17.5.2010
Unterwegs nach Beja bekommen wir bei Pene do Gordo, bei der Abzweige nach Santa Clara de Louredo nach 500 m köstliches frisches Quellwasser. (womo.schulz)

GPS: N 37,98591 W007,91084

Der Brunnen wurde 1876 erbaut und sprudelt aus zwei starken Quellen. Auch die Einheimischen holen hier ihr Wasser und tranportieren die Wasserballoons mit dem Handwagen ab.



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In Beja besichtigen wir den 40 m hohen Wehrturm, sowie die nebenan stehende Klosterkirche Nossa Senhora da Conceicao mit ihren beeindruckenden Azulejos.
Unser nächster Besichtigungspunkt ist Evora.
Unterwegs bekommen wir die wehrhafte Burg von Portel vor unsere Linse.

In Evora angekommen laufen wir diesmal ohne unsere Hunde durch die Altstadt und bewundern die engen Gassen und die vielen verschiedenartigen Kirchen.

Die Altstadt wird von einer gut erhaltenen 4,5 km langen Mauer mit kleinen Wach-Erkern und Türmen umschlossen.

Die Tagestemperatur steigt in der Zwischenzeit auf 28 Grad und so kürzen wir die Besichtigung etwas ab und fahren bald weiter.
Unterwegs sehen wir eine imposante Burg:

Castelo de Évoramonte

Dies wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Hoch über dem Ort erhebt sich die Burganlage, die im Inneren noch bewohnt wird.

Die Aussicht ist berauschend. Bei diesem schönen Wetter sieht man sehr weit in die Umgebung.
Vorbei an Estremoz - mit einer sternförmigen Wehranlage, wollen wir an den Barragem de Maranho.
An diesen großen Stausee finden leider wir keinen Zugang.

So nehmen wir nochmal 54 km unter die Räder und erreichen erst um 18:30 Uhr einen schönen Platz direkt am Wasser des
Barragem de Montargil.


Am Abend haben wir Universum live. Die Fische springen vor unserer Nase rund eine halben Meter aus dem Wasser um Insekten zu fangen. Reiher, Störche und Möven ziehen ihre Kreise auf Futtersuche tief über dem See.

Am anderen Ufer grasen die Schafe, bewacht von drei Hirtenhunden.


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