Deutschland 2009 - Prag
Der Weg ist das Ziel
Private Reiseberichte
www.womo-reisen.net
7.10.2009

In Tschechien hatten wir nur unser Navi zur Orientierung. Das war dann doch zu wenig. Die Karten hatten wir daheim gelassen. Leider haben wir auf der Strecke Richtung Prag keine Nebenwege oder kleine Orte gefunden, wo wir auf die Seite fahren konnten. Nur einmal bei einem kleinen Industriegelände fanden wir einen kurzen Feldweg, wo wir Mittag machten. Interessanterweise wird auch hier bei den Firmen mit WLAN gearbeitet - jedoch waren alle drei Netze ungesichert.
Prag an der Moldau

Gerade an diesem Tag hatten wir 27 Grad und traumhaften Sonnenschein. Gegen 11:30 Uhr erreichten wir den Parkplatz direkt am Bahnhof, der gerade noch Platz für unser WOMO hatte. Rundherum hatten wir alles dicht und finster gemacht, damit wir die Hunde ausnahmsweise im WOMO lassen konnten. Als wir dann nach 1 Stunde zurück gekommen sind, war es im WOMO um einiges kühler als im Freien.
Aber zuerst mal mussten wir ja rein nach Prag.
Vorbei an wunderschön restaurierten Fassaden mit tollen Wandmalereien.

Hier rechts, der Hauptbahnhof von Prag.

Daneben finden wir den oben erwähnten recht engen kostenpflichtigen Parkplatz.


Mit großen Augen standen wir vor der wunderschönen
Jerusalem Synagoge” und liefen dann weiter durch diese tolle Stadt.

Ein Gebäude schöner als das andere.
Allein an dem Baustil und den Fassaden kann man erkennen, dass dieses Land einmal zur Österreichischen Monarchie gehörte.

Bald erreichten wir den Wenzelsplatz auf dem es vor lauter Besuchern nur so wimmelte.
Alle möglichen Menschen mit vielen verschiedenen Zungen konnte man hier finden.

Mitten am Wenzelsplatz genossen wir unser erstes Pilsner Bier in Tschechien.

Gerade im Vordergrund sieht man wieder mal die Navigatorin und im Hintergrund sieht man das Nationalmuseum.
Die Fahrt raus aus Prag war geprägt von dem in großen Städten anscheinend üblichen Verkehrschaos. Da ging es fast so zu wie letzten Winter in Rom.

Nun noch ein Abschiedsblick auf die “Goldene Stadt”.


Nach wenigen Kilometern kamen wir beim KZ Theresienstadt vorbei.
Einfach deprimierend und daher nur ein paar Fotos, die ich beim Vorbeifahren gemacht habe.

Mitten auf der tschechischen Autobahn plötzlich Motoralarm. Temperatur, Wasser blinkt ROT und gleichzeitig. Also sofort an den Pannenstreifen und unter dem Auto dampft es kräftig hervor. Das heißt beim VW-LT Beifahrersitz ausbauen und sich die Finger verbrennen wegen der hohen Motortemperatur. Mit der tatkräftigen Hilfe der Navigatorin gelingt eine Reparatur.
Ein Wasserschlauch zur Heizung war geplatzt. Das konnten wir aber ausbessern und nach dem Auffüllen vom Kühlwasser waren wir wieder startbereit. Den inzwischen ankommenden Pannendienst konnten wir mit 50€ besänftigen und wir fuhren problemlos weiter.

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Ein kleiner Park mit faszinierenden tanzenden Statuen lud uns zur Rast und zum Verweilen ein.