Tangermünde
24. August 2013 - Tangermünde
Die Entsorgung in Havelberg gestaltet sich etwas mühsam, weil der VE Automat die Zusammenarbeit erstmal verweigert. Erst nach gutem Zureden des Campingplatzpersonals klappt endlich fast alles. Der Frischwasseranschluss ist nur teilweise vorhanden, sodass wir unseren Wasserschlauch nicht anschließen können. Also muss der 20 lit. Kanister aushelfen. Das Eingießen in unseren Womo-Tank dauert dann so lange, das die 3 Minuten Frischwasser-Frist abgelaufen ist und wir nur 40 lit. Wasser füllen können. Das wird aber für die nnächsten Tage reichen müssen.

Endlich, erst gegen 11 Uhr verlassen wir Havelberg und füllen unterwegs mal wieder die Vorräte auf.

Nun suchen wir ein ruhiges Plätzchen an der Elbe. So einfach wie wir glauben, ist das leider nicht.
Gleich beim nächsten größeren Ort ist eine große Umleitung eingerichtet und wir sind gezwungen eine großen Bogen um unser bevorzugtes Elbe-Gebiet zu machen

Nach viele Kilometern Umweg sehen wir Tangermünde vor uns liegen.

Es gibt hier am Tangerufer einen großen Wohnmobilstellplatz um 5 €/24Std. inkl. Strom und VE.
Wir nutzen davon aber nur wenige Stunden um die herrliche Altstadt zu erwandern.
Die Kaiser- und Hansestadt Tangermünde begeistert uns besonders mit ihrer Altstadt und den vielen Backstein- und Fachwerkbauten.
Schrotturm mit Einfahrtstor in die Altstadt.
Im Rathaus werden heute noch Trauungen vollzogen.
Herta müht sich ab um etwas Wasser hoch zu pumpen.
Die Altstadt mit schönen Fasaden und Fachwerkhäusern und meine Navigatorin ist auch mit dabei.
Die Adler-Apotheke gibt es anscheinend schon seit 1494. Zumindest steht das in den Fängen des Adlers.
Die St. Stefanskirche, hier im Hintergrund, knipsen wir während des Rundganges nicht, weil gerade ein Hochzeitsgesellschaft anwesend ist. Dieses Foto entsteht nun am Hafen.
Der Gefängnisturm aus dem 15. Jhrdt. Das Kegeldach wurde erst 1912 aufgesetzt.
Das Hünerdorfer Tor (Eulenturm) ist 24 m hoch und war früher Teil der Stadtbefestigung.
Das alte Kanzleigebäude aus dem 14. Jhdt. wurde 2001 saniert und steht nun für div. Festlichkeiten zur Verfügung.
Der Kapitelturm (12.Jhdt) einstiger Wohnturm der askanischen Marktgrafen ist heute ein Aussichtsturm.
Blick von der Wehranlage auf den Hafen.
Heute finden im Hafen Ruderwettbewerbe statt und wir müssen uns durch die Boote schlängeln.
Die gesamte Wehrmauer ist rund 2 Kilometer lang.
Roßfurt mit Elbtor - aus dem 15 Jhdt. - 100m langer Hohlweg zwischen Elbtor und Stadt. Das war bis in das 19. Jhdt einziger Zugang für Pferd und Wagen zur Elbe.
Steigberg - Durch einen Wehrturm überbaute Treppe als mittelalterlicher Zugang zum Fluss.
Blick über den Hafen mit Getreidespeicher - links vorne.
Nach bald 2 Stunden Altstadtbesichtigung ist nun ein Kaffee fällig, den wir im Wohnmobil genießen.

Unser Womo trägt uns fort von Tangermüde auf der Suche nach einem Plätzchen an der Elbe.

weiter... an der Elbe bei Neu Derben