Spanien
Der Weg ist das Ziel
Private Reiseberichte
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ACHTUNG: nicht in der Düne stehen

Nach Esposende und unter Viana do Castello finden wir neben einer Schotterpiste 16 m über und 50 m neben dem Meer einen netten Stellplatz.

Wir decken uns vorher beim LIDL nochmal richtig mit Lebensmitteln und Getränken ein, denn wir wollen hier über Pfingsten bleiben.

Die Pfingsttage bleiben wir nun doch nicht, da uns ein Einheimischer im schönsten Deutsch geraten hat, hier wegzufahren, weil hier Naturschutzgebiet ist und die Strafen bis zu € 2000 gehen.
23.5.2010
So zischen wir nun nach einer Nacht auf der Schotterpiste ab Richtung Norden.


Um 9:35 bzw. 10:35 passieren wir die spanische Grenze.
In der Brückenmitte ist die Grenze. Mit einem Augenblinzeln ist es eine Stunde später.


Der angepeilte SP am Leuchtturm bei Donon ist erstens mit PKW überfüllt und hoch über dem Meer unter Bäumen und deshalb auch keine Aussicht. Also suchen wir weiter.
Keltische Ausgrabungen vor Cabo Udra
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Auf dem Weg zum Cabo Udra finden wir hoch am Berg keltische Ausgrabungen. Das heißt also ca. 500 m steil hoch und wieder runter. Und das bei 28 Grad.

Am Cabo Udra sind sämtliche Parkplätze mit den Picknick begeisterten Spaniern besetzt und so fahren wir bis Abends noch mal 1 km weiter ins Naturschutzgebiet und erwarten dort die Abreise der Massen.
24.5.2010
Nach einer ruhigen Nacht auf dem nun leeren Parkplatz machen wir bei bewölktem Himmel noch einen ausgedehnten Spaziergang am Cap und fahren wieder einmal weiter.

An der Playa da Retorta bekommen wir gleich hinter dem Sandstrand einen einsamen und ruhigen Platz. Bei der abendlichen Ebbe kommt eine Sandbank zum Vorschein, wodurch wir nach den vorgelagerten Felsen laufen können.
Dabei bemerken wir viele Miesmuscheln, die heute unbedingt unser Abendessen werden müssen.
Vor dem Genuss ist leider Arbeit angesagt.

Unser Fellnase Aydi ist etwas leidend. Sie hat unter der linken Achsel eine kleine Verletzung von den harten Gräsern.
25.5.2010
In der Nacht hat es wieder mal geregnet und so nutzen wir das schlechte Wetter zur Weiterfahrt an das
Cabo Finisterre.
Kurz davor erreichen wir auf unserer Reise die 5000 km Marke.

So mancher Jakobs-Pilger verlängert seinen Camino bis hierher und einige verbrennen ihre durchgelaufenen Socken am felsigen Cap.
Wir suchen uns rund 40 km weiter einen Strandplatz und landen in der Nähe von Muxia am Playa Muinos.


Unterwegs sehen wir sehr viele alte und auch neuere Horreos (Getreidespeicher).


Das Wetter hat doch ein Einsehen und belästigt uns nicht mit Regen, aber dafür mit kräftigem Wind und dahineilenden Wolken, die die Sonne zwischendurch ausblenden.
26.5.2010
In einem kleinen, zu dieser Jahreszeit verschlafenen Ort sehen wir diesen faszinierenden Brunnen.

Angekommen an der Praia Seaya, halten wie Siesta. Ein kleiner Platz hoch über dem Meer. Hier führt ein stark frequentierter Weg vorbei, zur 1,5 km entfernten Kapelle, an der anscheinend ein heiliger Brunnen Wasser spendet, zu dem viele Menschen hin pilgern.

Für den Käptn ist das zu viel und nach einem Spaziergang der Navigatorin, mit den Hunden zu Kapelle des Hlg. Hadrian, fahren wir doch weiter.
In der Nähe von Cambre, finden wir am Strand von Castelos, eine einsame Bucht, wo wir bis auf einen Fischer ganz allein 2 Tage verbringen.


Ein sehr flacher Sandstrand lässt uns hier wieder so richtig bewusst werden, dass der Tidenhub hier am Atlantik ungefähr 2 Meter beträgt.


Sat-TV geht hier nicht und für die 2. Nacht fahren wir deshalb etwas hoch, um die Nachrichten im TV sehen zu können.
28.5.2010
Wir sind wieder unterwegs und rollen Richtung Ribadeo, wo die Navigatorin am Sonntag ihren Camino unter die Füße nehmen will.

14 km vor Ribadeo finden wir an der Praya Esteiro neben der wenig befahrenen Straße an der Steilküste einen Übernachtungsplatz.


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