Eferding - an der Donau 2018
Der Weg ist das Ziel
Private Reiseberichte
www.womo-reisen.net
21.5.2018 Pfingstmontag
Am Morgen sehen wir azurblauen Himmel und bleiben nun wirklich zwei Nächte hier beim Kaiserhof.
Um 9 Uhr starten wir die Räder und rollen leicht den Donauradweg flussaufwärts.
Erstmal ist es in der Sonne herrlich warm, aber dann radeln wir im Schatten bei mäßigem Wind.
Nun sind wir doch froh die Jacken mitgenommen zu haben. Also schnell angezogen und schon ist es wieder wesentlich angenehmer.
Mit mehreren Foto-Stops sind wir rund eine Stunde und 7km unterwegs.
Das Sitzfleisch ist halt auch noch nicht richtig trainiert. Das Zurückfahren ist schon etwas schwieriger.
Der Wind hat ziemlich aufgefrischt und pustet uns entgegen, sodass wir kräftig in die Pedale treten müssen.
Mittags zaubert meine Navigatorin ein Hähnchen-Geschnetzeltes mit Reis und Chilli, nein diesmal kein Foto ;-))
22.5.2018 Dienstag
Am frühen Morgen das Fenster auf und was sehen wir als erstes - ein Hoppeltier vor unseren Womo.
Gegen 8:30 Uhr richten wir die Pneus nach Aschach an der Donau. Dort stellen wir uns in den Schatten eines Baumes und flanieren die Donau entlang in den Ort. Einige schöne Fasaden wollen natürlich wieder geknipst werden.
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Die Sonne, die herrliche Stimmung am Fluß verführt uns zur Frühstückseinkehr.
Bestellt wurde zwei mal italienisches Frühstück. Der Kaffee und der Orangensaft sind zwar flugs serviert worden, der Rest hat jedoch fast eine halbe Stunde gedauert. Na was solls, wir haben alles verputzt !!
...vorher...
...nachher...
Mit gesättigten Gefühlen laufen wir weiter zur Kirche, umrunden diese um am Donaustrand wieder zum Womo zurück zu laufen. Ein nettes Städtchen zum Wiederkommen.
auch hier gibt es so schmale Gässchen,
fast wie auf Sizilien...
Gegen 10:30 Uhr düsen wir in Richtung Eferding.
Die wenigen Kilometer sind schnell abgespult, wir parken kostenlos neben einem Busparkplatz und laufen unserer Meinung direkt zur ersten Kirche, die wir schon von weitem gesehen haben.
Das ging zwar etwas daneben, hat uns jedoch auch durch ein Park geführt und auch weiter zum Stadtplatz.
Der Park ist als Spielplatz errichtet und bietet viel Abwechslung.
Das Burgfräulein Kunigunde.....
....und Kunibert lassen sich auch knipsen...
Stadtplatz von Eferding
Schloss Staremberg gegenüber dem Stadtplatz
und endlich, die von weitem gesichtete kath. Kirche
Rosengarten vor der Kirche
Die evang. Toleranzkirche ohne Kirchturm mit einem besonderen Taufbecken...
die Besonderheit hier ist die geteilte Orgel
Der Tag ist noch jung uns so wollen wir uns das Stift Wilhering ansehen. Ich kann euch sagen, ein Sakralbau, der einen nach Eintritt den Atem raubt, ob der Pracht und Vielfalt dieses Gotteshauses. Aber seht selbst....
Es fehlen mir wirklich die Worte um solche Pracht zu beschreiben. Besonders die Orgelempore oder hier oben das Deckengewölbe und und und......

Zum Runterkommen wandern wir ein wenig durch den zum Stift gehörigen Park und bewundern hier diese herrliche Natur.
Ein riesiger Tulpenbau erregt mein besonderes Interesse.
So, für heute ist zwar noch nicht alles erzählt, aber mir fallen die Augen zu. Bitte morgen geht es mit heute noch weiter....;-))

23.5.2018 Mittwoch
7 Uhr früh und ich sitze ohne Frühstück beim Computer um die Geschichte von gestern fertig zu erzählen.
Nach dem Stift Wilhering fahren wir einige km zurück nach Ottensheim an die Drahtseilbrücke (Fähre)
an die Nordseite der Donau. Hier ist uns beim vorbeifahren eine großes graues Schloss aufgefallen und das wollen wir noch besichtigen.
Beim Runterfahren an die Donau, ziemlich steil noch dazu, sehen wir am Straßenrand in der Wiese eine alte Zille liegen. Drei Kinder haben die Zille mit Decken belegt und boten für die Radfahrer und die anderen Leute, die zur Fähre wollten, kalte selbstgemachte, verschiedene Säfte an. Vom Hollersaft bis zum Zironensaft und Zitronenmelissesaft war alles dabei und verdienten sich damit ein kleines Taschengeld. Das war wirklich sehr nett und die Kinder auch sehr freundlich.
Das ist das Schloss, das wir besichtigen wollten...
am Ufer von Ottensheim
Wir gehen das Donauufer entlang, in der Hoffnung, einen Weg hinauf zum Schloss zu finden. Das war wohl nix.
Gefunden haben wir jedoch in einer Wiese direkt am Ufer diese spiralförmige Blechskulptur und es bleibt uns nicht erspart, wieder zurück zur Fähre zu gehen und dann direkt in den Ort hinein.
Schon beim Hochgehen, sprang uns die Kirche Ottensheim vor die Linse. Die musste natürlich noch besichtigt werde. 
Mir war es ausgesprochen zu heiß heute. Unsere Fellnase wollte auch nicht mehr und so ging meine Navigatorin den Weg zum Schloss alleine weiter, währen Luna und ich uns in den Gastgarten der Pizzeria Verde Albero setzen um ein kühles Bier zu genießen. Nach wenigen Minuten kam Herta jedoch enttäuscht wieder zurück. Das Schloss ist Privatbesitz, versperrt, nicht zu besichtigen und Bilder waren auch nicht möglich, weil der Baumbewuchs einfach zu eng war.
Eine rießige Pizza Maggerita, und ein gebackener Schafskäse mussten auch noch verspeist werden.
Nach diesen lukullischen Genüssen, schwimmen wir mit der Fähre wieder zurück an das Südufer der Donau und besuchen 8km weiter eine liebe Freundin in Thening.
23.5.2018 Mittwoch
Nach einer sehr ruhigen Nacht, werden wir von unserer Gastgeberin zum Frühstück nach allen Regeln der Kunst verwöhnt.
weiter... nach Mauthausen