Letztes Update: 04.07.2020
Private Reiseberichte - der Weg ist das Ziel
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Burgenland Juni 2020
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Burgenland Juni 2020
Die Freiheit hat uns zwar in dieser Corona-Zeit noch nicht zur Gänze wieder, das Reisen jedoch, mit unserem "Strolchi" geht uns schon recht ab. Deshalb wollen wir diesmal nach den ersten Öffnungen, in das östlichste Bundesland von Österreich fahren und hier ein wenig unser Land kennenlernen.
10. Juni 2020 Mittwoch
Wie fast immer, wenn wir eine Reise beginnen, rollen wir mit unserem "Strolchi" gegen 10 Uhr von zu Hause ab. Gestern wurde das Womo komplett neu eingeräumt. Über den Winter hatten wir natürlich wiklich komplett ausgeräumt. Heute Morgen wurde nur noch der Kühlschrank von der Wohnung in das Womo umgeräumt und unsere "Elektronik" zum Homepage schreiben war noch zum Einräumen. Über die AB düsen wir über die Pack in Richtung Graz und von dort zweigen wir ab in das südliche Burgenland.
Endlich, nach rund 225 km rollen wir in Heiligenbrunn im südlichen Burgenland ein. Fellnase Luna will etwas bewegt werden und das sind auch wieder 20 Minuten laufen. Nun suchen wir uns einen Buschenschank, den wir mit dem Womo anfahren. Wir sind schon ziemlich hungrig geworden und die Erwartungen werden nicht enttäuscht.
Beim Tripam genießen wir eine köstliche Platte für zwei und dazu natürlich einen fantastischen Uhudler.
Wir dürfen hier auf der Wiese sogar übernachten.
Gleich neben dem Womo erstrecken sich schon die Weingärten mit den Uhudler Trauben. Die werden schon noch wachsen. Nach einer kleine Siesta erwandern wir das Kellerviertel mit vielen mit Stroh gedeckten Kellerstöckeln. Bei einigen wird Uhudler aus geschenkt und prompt bleiben wir beim zurück gehen noch unter einer Linde hängen um noch einen Uuuuuhhuuddlllerr… zu genießen. Brrr…. das war guuuut….
Jetzt ist es 18:30 Uhr und ich glaube wir gehen noch einen Uhudler Schlummertrunk zu uns nehmen!!
Dies schreibe ich am frühen Morgen um 6.30 am Donnerstag. Eigentlich wollten wir am Abend nur noch eine Kleinigkeit zu uns nehmen. Und das wurde uns serviert. Riesige mit köstlichem Kümmelbraten belegte Brote.
Echt lecker, jedoch viel zu viel und der dazu gereicht Uhudler hat genau gepasst.
Am späten Abend wurden wir noch drei Stunden mit heftigen Wasser von oben beglückt. Um Mitternacht pipst plötzlich unsere Wetterstation, war ihr zu kalt?, dann blinkt im Finsteren ein rotes Licht, der zu gehörige Temperatursensor! Nun war endlich Ruhe....
11. Juni 2020 Donnerstag
….um 5.55 Uhr werde ich von unserer Fellnase geweckt. Es scheint schon die Sonne. Das Frühstück ist heute nur ein halber Liter Tee. Sind noch von diesem Riesenbrot satt. Nach den weitern morgendliche Notwendigkeiten rollen wir von der Übernachtungswiese gerade mal 12 km weiter nach Kulm im Burgenland.
Direkt anschließend an Kulm, das uns nichts sehenswertes zeigt, ist der Ort Eberau.
Als erstes finden wir neben dem Feuerwehrgebäude eine historische "Spritzn"
Wenige Gehminuten weiter erreichen wir so eine Art Hauptplatz, der nur links und rechts befahrbar ist und mittig eine schöne grüne Wiese mit Spielplatz und Spazierweg zeigt. An der Stirnseite findet sich eine kleine und feine Kirche.
Wir bewundern eine wunderschöne Linde und eine schöne Blutbuche einträchtig nebeneinander.
Und noch einige lustige Bilder von Eberau.
Bald rollen wir auf Landstraßen weiter, hinauf und hinunter, durch und über den "Geschriebenstein". Eine herrliche waldige Gegend die besonders bei den Motorradfahren, wegen der vielen Kurve beliebt ist.
Gemütlich erreichen wir die Stadt Rechnitz. Direkt an der Straße springt uns eine Kirche vor die Linse.
In diesem katholischen Gotteshaus ist gerade Messe und wir wollen uns die evangelische Kirche in der Nähe ansehen. Leider ist diese geschlossen. So schlendern wir zurück zum Hauptplatz und setzten uns vor eine Konditorei um einen Kaffee zu genießen. Es ist zwar auch etwas Gebäck dazu gekommen, aber ist der Zwischenzeit ist die Messe vorbei und wir können die 450 Jahre alte Kirche bestaunen.
Wieder rollen wir langsam auf Landstraßen weiter zum Neusiedlersee. Hier wollen wir für zwei Tage auf einen Stellplatz oder einen Campingplatz. Da sind wir jedoch zu spät gekommen. Jeder Platz ist ausgebucht, schließlich ist heute Feiertag. Da hätten wir auch früher daran denken können.
Also weiter nach Deutsch Jahrndorf.
Hier finden wir Platz genug auf einem uns gut bekannten ruhigen Stellplatz. An Nachmittag treten wir mit den Fahrrädern in den Ort um zu sehen, ob der Bäcker, das Lebensmittelgeschäft und das Gasthaus morgen geöffnet haben. Ja, alles in Ordnung. Somit werden wir morgen unsere Vorräte hier im Ort etwas auffüllen. Das tolle daran  ist, dass am Straßenrand ein Kühlschrank steht, der von einer kleinen Privatbrauerei im Ort mit köstlichen Bieren gefüllt ist. Die Entnahme und Bezahlung erfolgt auf Vertrauensbasis. Anscheinend klappt das und das Bier ist echt gut zu trinken.
Gegen Abend genießen wir eine erfrischende Dusche in unserem Womo und füllen uns gleich viel besser.
12. Juni 2020 Freitag
Jedenfalls sind wir heute ausgeschlafen.
Nach dem Morgenspaziergang mit Luna schwingen wir uns auf die Räder und strampeln bis nach Pama.
Nicht sehr weit, aber am Anfang nur nicht übertreiben. Beim Zurückfahren machen wir in Deutsch-Jahrndorf beim Bäcker und im Greislerladen einen kleinen Einkauf. Und natürlich wollte auch unbedingt ein Welschriesling mit uns mit.
Als Nachtrag auf der Karte jene Orte die wir in den letzten beiden Tagen besucht haben.
Mit dem Zoom kommst du genau an jene Punkte, die wir besucht haben.
Nun noch ein paar Bilder von unserem heutigen kleinen Ausflug.
(Während ich dies schreibe, sitzen wir im Schatten unseres Womo´s bei einem Glas Welschriesling)
Herta's Schatten ist beim Knipsen schneller wie beim Radln...
13. Juni 2020 Samstag
Um 10 Uhr rollen wir nach Neusiedl am See. Nach einem netten Tag mit der Familie, geht es zum Übernachten nach Stockerau. Morgen wollen wir nach Rossatzbach. Das Wetter könnte uns überraschen. Dazu morgen auf einer neuen Seite mehr. Am Sonntag soll es ja regnen, mal sehen, was die wird.