Dienstag 13.6.2017
Von Löf aus fahren wir mal in Richtung Koblenz. Das sind ja nur noch wenige Kilometer. Somit verabschieden wir uns von der Mosel.
Nach ein paar Minuten beschließen wir einen Abstecher nach Andernach zum Kaltwasser-Geysir.
Es ist ja wirklich nicht weit und das kommende lange Wochenende mit Feiertag am Donnerstag, wollen wir abseits des Trubels in der hoffentlich ruhigeren Eifel verbringen. Direkt am Rhein in Andernach gibt es eine Womo-Stellplatz um 7€/tag plus Strom und Wasser.
Wir parken unser Womo und nachdem hier am Morgen und am Abend kassiert wird, stehen wir bei Tag eigentlich kostenlos.
Gerade mal 5 Minuten Fußweg sind es bis zum Anleger des Shuttle-Schiffes, das uns zur Geysir-Halbinsel bringt.
Juni 2017 - in der Eifel
Der Weg ist das Ziel
Private Reiseberichte
www.womo-reisen.net
 
Das Bollwerk wurde 1660 über einen Erdwerk errichtet.
Sie war Rhein-Zollbastion der Kurkölnischen Landesherren und ist heute Ehrenmal für die Gefallenen der Stadt Andernach aus dem Weltkrieg 1914-18.
Das Rheintor
Beim Ticketkauf erfahren wir leider, dass auf die Geysir-Halbinsel keine Hunde mit dürfen. So muss Luna also wieder zurück in das Wohnmobil und rund 2 Stunden alleine bleiben. Wenigstens ist es bewölkt, sodass wir Luna mit ruhigen Gewissen alleine lassen können.
Bis zu 60m hoch, schießt der Geysir empor. Zum Einstimmen ein Foto vom Geysir und dann eine kleine Foto-Show.
Bild anklicken - beenden mit ESC
Und wirklich waren wir nach knapp zwei Stunden wieder beim angenehm temperierten Womo.
Luna begrüßt uns, als ob wir 3 Tage weggewesen wären. Das ist immer das gleiche, auch bei 10 Minuten alleinsein.
Von Andernach aus drehen wir wieder in Richtung Eifel. Unser nächstes Ziel ist eigentlich ein Stellplatz in der Nähe von Maria Laach.
Ein Baustelle mit Umfahrung bringt uns nicht wirklich an Ziel. So fahren wir ein wenig weiter direkt nach Maria Laach zum
Benediktiner-Kloster. Hier ist alles dem Tourismus unterworfen, mit Touri-Info und Snackbar uvm.
Wunderschön präsentiert und hergerichtet. Ruhe kommt erst in der Kirche auf. Viele Touristen drängen sich am Parkplatz und in den Bereich vor dem Kloster.
Kurz nach 15 Uhr beenden wir die Besichtigung der Klosterkirche. Nun aber flott zum nächsten Stellplatz. Das ist hier in der Eiffel nicht so leicht. Um 16 Uhr erreichen wir den Parkplatz bei der Burg Olbrück. Nach einer ausgiebigen Brotzeit gehen wir in die Ruheposition.
Den Platz haben wir für uns ganz alleine. Es ist sehr ruhig und Morgen wollen wir uns die Burg ansehen.
In der Krypta
Beim Zurückgehen ein Blick auf den Turm und unseren Übernachtungsplatz.
Die Strecke, die wir gestern mit dem ersten Gang hoch gefahren sind, da müssen wir natürlich auch heute mit dem ersten Gang wieder runter. Wenige Kilometer weiter nach vielen rauf und runter, stellen wir uns in den Schatten um zum Aussichtspunkt Hohe Acht zu wandern. Der Aussichtsturm wurde zu Ehren von Kaiser Willhelm I errichtet. Im Schatten des Waldes wandern wir hoch zum Turm und dort nochmal 97 Stufen hoch. Die Aussicht ist wirklich toll, nur schade, dass es heute etwas dunstig ist. Luna klettert auch mit hoch, aber läuft nach 1 Minute gleich wieder runter. Sie hat genug gesehen.
Gelber Ginster
Von hier geht es weiter nach Adenau. Ein Städtchen, das ganz ausgerichtet ist zum Nürburg-Ring. Für uns jedoch ist kein einziges Plätzchen zum Parken zu finden. Alles ist voll. So drehen wir wieder um und steuern in Richtung Schalkenmehrener-Maar.
Der dortige Campingplatz, hat jedoch eine extrem steile Zufahr, auf die ich mich nicht einlassen kann.
Zehn Kilometer weiter finden wir bei Gillenfeld das Pulvermaar.
Wir sind nun in der Vulkan-Eifel, die viele erloschene Vulkane hat. Die Maare werden auch die Augen der Eifel genannt.
Der Campingplatz hier ist auch auf Terrassen angelegt, jedoch noch gut zu befahren. Das beste ist jedoch, dass es gleich daneben einen Wohnmobil-Stellplatz gibt. Weg vom Trubel des Campingplatzes und das um 5€/tag plus Strom.
Am Abend speisen wir im Restaurant und genießen ein schönes kaltes Bier.
Donnerstag 15.6.2017
Bevor es wieder richtig heiss wird, wandern wir eine gemütliche 3km Runde um den See. Den heutigen Tag werden wir im Schatten verbringen und Mittag wird dann die Womo-Küche angeworfen. Internetverbindung haben wir hier dem Vulkankrater derzeit keine.
Freitag 16.6.2017
Am Morgen starten wir wieder und rollen in Richtung dem Totenmaar, nur wenige Kilometer weiter. Auch hier laufen wir um das/den Maar rundherum. Am Beginn sehen wir uns die "Kapelle ohne Dorf" an.
Mittwoch 14.6.2017
Pech gehabt, die Burg öffnet erst um 11 Uhr. Solange wollen wir nicht warten. Die Burg sieht auf von aussen ganz nett aus.

Rechts die Nürburg und links sieht man ein wenig den Nürburg-Ring.
Die Motorengeräusche sind sogar bis hierher zu hören.
Ziemlich steil führt uns der Weg hinauf. Der kalte Wind pfeift uns um die Ohren. Auf halber Höhe grast eine kleine Eselherd und läßt sich von uns nicht stören. Nochmal steil hinauf - es lockt ein kleiner Aussichtsturm - werden wir ganz oben am Hügel von eine Herde Ziegen bestaunt. Herta muss natürlich auf den Turm hoch steigen.
Der Dronke-Turm auf dem Mäuseberg
Gleich neben dem Turm sehen wir tief unten das Gemündener-Maar.
Zum Runterlaufen haben wir jedoch keine Lust.
Mit 4 km in den Beinen erreichen wir unser Womo und fahren weiter in Richtung zum Weissen Stein bei Udenbreth. Hier und in der Umgebung sieht man immer wieder Reste des Westwalls, der gegen Ende des 2.Weltkrieges errichtet wurde um die Allierten zu stoppen.

Einen Stellplatz um 10€/tag inkl. Strom finden wir direkt neben der Wetterstation. Der sehr nette Platzwart erklärt uns die Funktionsweise der Betonteile mitten im Wald. Ein kleiner Teil des Westwalls ist hier zu Lehrzwecken erhalten geblieben.
Totenmaar