24. März 2014  Montag
Gestern vormittag haben wir das Vorzelt abgebaut um uns nicht zu viel Stress für die letzten 3 Tage machen.

Vorzelt abgebaut

Das Bild ist schon vorgestern am Samstag nach dem Abbau des Vorzeltes entstanden. Heute sind wir froh, dass wir das schon erledigt haben. Es weht seit der vergangenen Nacht ein Sturm von rund 6 Bft, das sind so an die 45 km/h.
Im Freien fühlt sich das recht eisig an. Der Wind geht durch und durch.

Heute habe ich den Hunde-Zaun abgebaut und morgen früh sind nur noch die Fahrräder zu verladen.
Der PKW ist bereits vollgepackt und wartet nur noch auf die Heimreise.


25. März 2014  Dienstag
Schon vor dem Frühstück werden die Fahrräder aufgeladen und noch einige Kleinigkeiten verstaut.
Um 10 Uhr ist es soweit. Nach dem Verabschieden von unseren lieben Dorfbewohnern starten wir in Richtung Palermo, das wir gegen 14:30 Uhr erreichen.

Natürlich sind wir viel zu früh und müssen auf einem kostenpflichtigen Parkplatz bis 19 Uhr warten. Erst dann bekommen wir die Bordkarten am Ticketschalter von GNV und können in den Hafen-Bereich einfahren.

Parkplatz


Das Kreuzfahrtschiff "Costa Serena" liegt am Pier. Ein richtig großer Pot.

Costa Serena


Zwei alte knorrige Olivenbäume stehen vor dem Ticketschalter.

Olivenbaum
 
Olivenbaum


Direkt am Hafen entlang verläuft eine stark befahrene Hauptstraße, an der Wohnböcke stehen.
Das Hauptwerkzeug der sizilianischen Autofahrer scheint die Hupe zu sein.
Von der abenteuerlichen Fahrweise der Autolenker könnte ich lange Geschichten erzählen.

wohnblöcke


Wir warten nun nur noch bis es 7 wird ;-)


Endlich ist es soweit. Sehr freundlich und im schönsten Englisch, bekomme ich im GNV Ticket-Büro die Bordkarten.
Nun schnell zurück zum Parkplatz, 7,50 € Gebühr gezahlt und wir reihen uns bei strömenden Regen ein in die Reihe der wartenden Fahrzeuge.
Um 19:15 läuft die La Suprema ein und bis die Fähre leer ist, dauert es noch mehr als 2 Stunden. Viele LKW-Aufleger werden von eigenen Zugmaschinen heraus gefahren, dazwischen immer wieder einige PKW.

Palermo


Gegen 21:15 Uhr werden wir vom Schiffspersonal auf die Fähre gelotst. Tief hinunter in die Garage B.


am Schiff

Die bereits gepackten Taschen werden geschultert, Luna auf den Arm genommen und der Lift bringt uns auf Deck 8.

Hier bekommen wir vom Stewart unsere Schlüsselkarten für die Kabine. Nun ist es schon knapp 22 Uhr und wir sind vom Warten ziemlich müde.

Noch schnell raus an Deck und einige Bilder geschossen.

am Schiff

am Schiff

Eigentlich sollten wir um 23 Uhr ablegen, aber das Einschiffen der LKW dauert noch an und wir fallen in die Betten und werden erst am nächsten Morgen kurz vor 7 Uhr wieder munter.


Sonnenaufgang auf See.

Sonnenaufgang auf See

Ein Monitor zeig mir die Position der Fähre. Wir sind schon bei Rom.



Der restliche Tag wird mit Lesen, Schlafen, Essen und Spaziergängen auf dem Oberdeck verbracht.

an Deck


Vorbei an der Insel Monte-Cristo läuft die Fähre mit 50 km/h Richtung Genua.

Monte Christo


Ankunft im Hafen Genua am Abend um 19:15 Uhr.


Genua

Wir müssen die Kabine eine Stunde vor der Ankunft verlassen und wissen nicht so recht, wo wir uns hinsetzen können.
Herta geht einfach zu den Pullmann-Sesseln rein. Nicht gerade sehr freundlich werden wir darauf hingewiesen, dass hier keine Hunde erlaubt sind. Wir bleiben jedoch einfach sitzen - und siehe da - plötzlich ist es kein Problem mehr, dass wir mit Luna hier sind.

Die Warterei zum Ausschiffen ist genauso nervend wie das Warten beim Einschiffen. Wieder dauert es fast 2 Stunden bis wir in die Garage B rein dürfen. Nun geht es aber rasch. Kaum im Auto werden wir schon raus gewunken.

Ausschiffen

Die Ausfahrt aus dem Hafen ist zwar ziemlich stressig, jedoch kommen wir flott aus der Stadt hinaus auf die Autobahn.
Es nieselt zwischendurch immer wieder und das Fahren ist sehr anstrengend.

Stress


Rund 70 km nach Genua fahren wir von der AB runter in den Ort Voghera zu einem offiziellen, kostenlosen Stellplatz.

Voghera

Am Morgen des 27. März starten wir die Motoren um 8:30 Uhr und nehmen die AB wieder für die nächsten ca. 500 km unter die Räder. Um 16 Uhr erreichen wir Klagenfurt, räumen die wichtigsten Dinge aus den Autos und fallen um 21 Uhr in unsere Betten.

So endet unsere fünf monatige Überwinterung auf Sizilien.
Von Sturm, Regen aber auch  schönen warmen Tagen, haben wir nicht nur dieses erlebt, sondern auch viel gesehen.
Alles in allem -  gerne wieder einmal ;-))

Als kleine Erinnerung stehen hier in der Küche frische Bio-Zitronen aus Sizilien !

Zitronen


Ende... bis zum nächsten Mal !
 




 


Sizilien 2014 - Heimreise
Der Weg ist das Ziel
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