Dürnstein - an der Donau 2018
Der Weg ist das Ziel
Private Reiseberichte
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29.5.2018 Dienstag
Um 9 Uhr besteigen wir die Fahrräder, setzten Luna in ihr Körbchen und radeln einen km zu Campingplatz, wo auch die Fähre nach Dürnstein ablegt. Wir sind natürlich wieder mal zu früh dran und setzen uns in Camp-Kaffee.
Kurz nach 9:30 Uhr legen wir als einzige Passagiere ab und queren mit Elektroantrieb die Donau.
Dürnstein hat gerade mal rund 900 Einwohnern und liegt in malerisch weithin sichtbar mit seinem blauen Kirchturm des Chorherrenstifts. In Verbindung mit der Landschaft in der Wachau und den architektonischen Schönheiten ist der Ort eine bekanntes touristischen Ziel in Österreich geworden.
Kaum mit der Fähre angelandet, sind wir schon wieder von mehreren Sprachen umgeben. Die Reisegruppen strömen regelrecht durch den Ort und der Nepp der Tourismusbetriebe will ja auch einiges verdienen.
Als erstes besuchen wir gleich mal das Chorherrenstift und zahlen zwar einige Euro Eintritt, sind jedoch das erste mal wirklich überrascht, als uns die nette Dame an der Kasse sagt: "Ihr kleines Hündchen können sie gerne mitnehmen."
Das ist wirklich toll. Im Innenhof flitzen einige Kinder der Volksschule herum, die hier untergebracht ist.
Der Fußweg hinauf zur Ruine Dürnstein ist mir heute bei diesen heißen Temperaturen einfach zu weit.
Der Vorraum zur Kirche...
Wunderschöne Reliefs an der Decke
Der Seitenausgang der Kirche beschert uns einen schönen Blick auf die Donau und auf den Kirchturm und einige Steinfiguren.
Schloss Dürnstein
Wieder auf der Fähre und zurück zu unserem Stellplatz. Hier werden der Räder hinten am Womo montiert und rasch geht es weiter auf Landstraßen nach Zwentendorf.
Wer mehr wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Dürnstein
Wir rollen durch sanfte Weingegenden und einige kleinere Dörfer, die vom Weinanbau leben.
Und wenn wir schon in der Gegend sind, wollen wir das nie in Betrieb gegangene Atomkraftwerk Zwentendorf wenigstens von außen mal sehen. Durch eine bindende Volksabstimmung im November 1978 lehnten die Österreicher mit nur sehr kleiner Mehrheit die Inbetriebnahme ab.
Wer mehr wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Zwentendorf
Wir rollen in Richtung Tulln. Hier wollen wir uns die "Garten Tulln" ansehen. Es wird heißer und heißer. Während der Fahrt hat es nun schon 32 Grad. Am Parkplatz in Tulln vor dem Messegelände finden wir zwar einen Platz im Schatten, aber es ist fast nicht zum Aushalten. Noch dazu den Eintrittspreis von 12,50EUR/Person finden wir schon sehr heftig.
Und so beenden wir nicht nur den heutigen heißen Tag mit der Fahrt nach Stockerau zu einem kostenlosen Stellplatz der Gemeinde, sondern beenden auch unsere Tour von Passau nach Wien.
Man könnte sich nun noch Korneuburg und Klosterneuburg ansehen, der Wetterbericht verspricht jedoch auch für die nächsten Tage Temperaturen um die 30 Grad. Das ist einfach zu viel.
Einen Besuch von Klosterneuburg haben wir schon 2014 gemacht: 900 Jahre Klosterneuburg Mai 2014
Um Wien zu besichtigen, bedarf es jedenfalls mehr Zeit, als uns momentan zur Verfügung steht.

Wir haben viel gesehen, vieles gewollt oder ungewollt nicht besucht, in Summe jedoch war es eine anstrengende,
aber schöne Tour entlang der Donau.
Zum Übernachten gibt es leider nur sehr wenige echte Stellplätze, jedoch sind genügend Campingplatze vorhanden.

Nun gilt es noch einen Besuch bei unserem Sohn zu machen und dann geht es wieder zurück nach Kärnten.

Wir danken allen unseren Mitlesern und Womo-Freunden dafür, dass ihr mit uns online mitgereist seid.


Ende... bis zum nächsten mal.