Juni 2017 - in der Eifel - Teil 2
Der Weg ist das Ziel
Private Reiseberichte
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Samstag 17.6.2017
Der Himmel ist grau und es nieselt leicht. Auf den 30m Aussichtsturm muss Herta jedoch noch 247 Stufen hoch.
Danach wird ausgerüstet und wir drehen nach Monschau.
Blick von hoch oben - das ist nichts für mich - da bleib ich lieber unten  
Eine knappe Stunde später erreichen wir endlich Monschau.
Hier wird am Parkplatz erst mal Wasser gebunkert. Am Weissen Stein ging das nicht, weil kein Wasserdruck vorhanden war.
Hier werden wir jedoch in zweierlei Hinsicht voll zufrieden gestellt. Für ca. 60 lit Wasser zahle ich am Automaten 5€ !!
Dann kommt noch die Parkgebühr von 6€ für drei Stunden dazu - das ist wirklich heftig.
Aber eines vorweg - der Weg nach Monschau ist hat sich für uns, rein erlebnissmäßig absolut ausgezahlt.
Die historische Altstadt, hineingebaut in eine tiefe bewaldete Schlucht, durchflossen von dem kleinen Flüsschen Rur.
Im Ort sehen wir viele alte, sehr gut erhaltenen und restaurierte Fachwerkhäuser. Natürlich voll touristisch erschlossen strömen viele Menschen in den Ort. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1198 noch als Mons loci.
Die evangelische Kirche in Monschau
Als Kontrast die katholische Kirche mit überraschend sehr moderner Einrichtung - besonders die Orgel - whoo...
Direkt am Hauptplatz, der umgeben ist  von fast unzähligen Gasthäusern gibt eine holländische Brassband ein hörenswertes Konzert,
das wir uns natürlich mit viel Vergnügen anhören.
Meine Navigatorin und ein fremder Mann ???
Der Weg nach oben zur Burgruine ist uns heute eindeutig zu steil.
Beim Zurücklaufen zum Parkplatz kehren wir kurzentschlossen in ein Asia-Restaurant ein. Wir sind zwar die einzigen Gäste, sind von der Qualität jedoch sehr positiv angetan. Es ist nichts überwürzt und das Gemüse schmeckt noch nach Gemüse.
Der Himmel zeigt immer wieder blaue Stellen und so sind wir recht froh, dass unser Womo im Schatten unter einem Baum steht.

Unser nächstes Ziel ist das Kloster Steinfeld. Wir sind zwar noch in der Eifel, jedoch ist es nur mehr wellig und nicht mehr so steil.
Vom Parkplatz aus, der heute auch unser Übernachtungsplatz sein wird, gelangen wir in wenigen Minuten zum Klostergelände.
Die erste klösterliche Niederlassung erfolgte im Jahre 1070. Im heutigen Klostergelände ist neben der Pfarrei auch ein Jungengymnasium mit Internat untergebracht. Die Basilika zeigt uns wunderschöne Deckengemälde aus gotischer Zeit, barocke Altäre und ein schöne restaurierte Orgel.
Das angrenzende Kloster der Prämonstratenser zeigt uns herrliche Kreuzgänge, mit Gebetsnischen, einem plätschernden Brunnen und einem gepflegen ruheverströmenden Innenhof.
Eine wunderschöne Linde will zum Abschluss noch unbedingt mit auf die Homepage ;-))
Sonntag 18.6.2017
Die Reise geht weiter in Richtung Bad Münstereifel. Unterwegs bleiben wir mal kurz bei einer altrömischen Brunnenanlage stehen und bewundern die Technik von vor 2000 Jahren.
Unterwegs sehen wir noch dieses 100m Radioteleskop, das 1972 in Betrieb genommen wurde. Es zählt weltweit zu den größten.
Nun zeigt uns die Eifel nochmal, was sie kann. Auf und ab kurven wir nach Bad Münstereifel, das wir so gegen 10:30 erreichen.
Die Altstadt sieht auch hier mit den vielen Fachwerkhäusern für unsere Augen schon ähnlich aus, wie die bisher besichtigten.
Und doch ist alles anders. Die Altstadt ist umgeben mit der alten Stadtmauer und hinein geht es nur durch die vier Stadttore.
Mitten hindurch fließt ein in Stein gefasstes Flüsschen.
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Die Sonne heizt uns heute wieder kräftig ein und zum Abschluss sitzen wir beim Cafe Zum Salzmarkt bei Bier und Cola.

Eine halbe Stunde später erreichen wir unser Tagesziel. Die Stadt Blankenheim. Auch hier laufen wir kurz durch das historische Blankenheim. Das hat jedoch einen besonderen Grund. Wir wollen die Quelle der Ahr entdecken.
Das Ahrtal ist ähnlich dem Moseltal, jedoch beginnt der Weinanbau erst ab der Mitte.
Die Quellfassung der Ahr mitten im Ort.
Die Ahr treibt schon ein Wasserrad an...
.... und Luna geht bei der Hitze gleich baden.
Wir sind immer noch in der Eifel - ab morgen fahren wir dann in das Ahrtal mit vielen neuen Aussichten.
Dieser Teich wird von der Ahr gespeist