Magdeburg
27. August 2013 Dienstag
Nach den letzten beiden sehr erholsamen und ruhigen Tagen, die wir nur am Morgen mit einer Wanderung an der Elbe beginnen, fahren wir nach Magdeburg. Unterwegs wird bei einem Campingplatz VE gemacht und beim "Netto" eingekauft. Bei einem Baumarkt kaufe ich neue Gardena Anschlussstücke. Den einen, den ich hatte, habe ich beim letzten Wasserfassen am Wasserhahn vergessen. Nun wird auch das Wasserfassen wieder einfacher.

In Burg, einer Stadt nahe Magdeburg, stechen uns zwei unterschiedliche Kirchturmspitzen ins Auge. Also schnell mal abgebogen und auf zur Besichtigung. Die Kirche ist mal wieder geschlossen. Wir laufen aber trotzdem ein wenig durch die Altstadt und entdecken einige interesante Dinge.
Im Hexenturm wurden im 16.Jhdt die Hexen eingesperrt. Nachdem dies später nicht mehr notwendig war, wurde er nur mehr als "Criminalgefängnis für lüderliche Mädgens" verwendet. Das steht so auf einer Tafel.
Was das für ein Turm ist wissen wir nicht,
aber schööön ist er!
Die Kirchtürme der "Kirche unserer lieben Frauen" in Burg.
Und davor das schön renovierte Rathaus.
Nun geht es aber weiter nach Magdeburg, dem Ziel unserer heutigen Fahrt.

Magdeburg - Stellplatz direkt an der Elbe
Mitte des Nachmittags kommen wir hier an und nutzen die Zeit für einen Besuch der nahe liegenden sakralen Bauwerke.
Gleich oberhalb des Stellplatzes erreichen wir nach wenigen Minuten zu Fuß drei herrliche Kirchen.
Der Blick von der Fußgängerbrücke zeigt uns hier von links nach rechts:
die Maria-Magdalenen-Kapelle, die kath. Petri-Kirche, die leider geschlossen ist und die evang. Walloner-Kirche zu St. Augustin, in der wir auf Nachfrage sogar eine private und sehr informative Führung erhalten.
Die nächsten Bilder sind von der Walloner-Kirche.
Die Johanniskirche wird nur mehr als Veranstaltungsort verwendet.
Das alte wunderschöne Portal der Johanniskirche.
Herta spurtet die 277 Stufen auf den Kirchenturm hoch und wird belohnt durch diesen Blick auf die Elbe.
Sogar das Hundertwasserhaus ist von hier oben gut zu sehen.
Die Inschrift auf einer Tafel lautet: "Vermutlich" ein Otto aus dem 9. Jhdt. am Marktplatz.
Und noch ein "Otto", diesmal mit Navigatorin und Luna.
28. August  2013 - Mittwoch
Heute Vormittag laufen wir los, um den evang. Dom zu Magdeburg zu besichtigen.
Kurz bevor wir zum Dom kommen stehen wir vor dem letzten Stück der alten Stadtmauer.
Park neben dem Kloster "Unserer lieben Frauen"
Gleich neben der Stadtmauer steht das Kloster "Unserer lieben Frauen", das heute als Kunstmuseum genützt wird.
Nur wenige Meter weiter steht das Hundertwasserhaus "Zur grünen Zitadelle", wo wir einem Restaurant kleines Mittagessen zu uns nehmen.
Endlich, ungefähr 1,5 km vom Stellplatz entfernt, errreichen wir den Dom "St. Mauritius".
Auf dem Domplatz beginnen um 10 Uhr die Wasserspiele.
Der Landtag von Sachsen-Anhalt.
Vor dem Dom stehend, erfassen wir erst die riesigen Dimensionen dieser Kirche.
Punkt 10 Uhr wird geöffnet und Herta schlüpft als eine der ersten in das Gotteshaus.

Als besonders angenehm empfinden wir die Orgelmusik, die von einer Organistin während der Öffnungszeiten gespielt wird.

Die Kirche teilt sich in ein großes Mittelschiff und zwei Seitenschiffe, so dass der Dom innen kleiner wirkt als von aussen.
Nochmal von außen zwei Blicke auf den gigantischen Dom.
Nach insgesamt 3 Stunden treffen wir wieder an der Elbe bei unserem Womo ein.
Der Womo-Käptn ist müde, die Navigatorin ist müde und Luna auch. Die müssen wir zwichendurch schon tragen, weil sie nicht mehr richtig laufen will. Aber ansonsten sind wir OK und heute am Nachmittag kann ich mich in Ruhe an die Aktualisierung unserer Homepage machen.