Letztes Update: 30.08.2020
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am Wöllanernock
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Kärnten 2014 - Wöllanernock
1.7.2014 Dienstag
Früh aufstehen ist heute angesagt. Wir wollen nach Bad Kleinkirchheim und dort mit der Gondelbahn auf den Wöllanernock. Der "Nock" ist die kärntnerische Bezeichnung für einen nicht schroffen, abgerundeten Berggipfel.
Der Wetterbericht hat gestern behauptet, dass es heute ein traumhafter Sommertag wird, aber der Himmel ist heute damit nicht einverstanden. Um 8 Uhr fahren wir bei Regen ab in Richtung Bad Kleinkirchheim.
Unterwegs sehen wir in Fahrtrichtung erfreulicherweise blauen Himmel.

Rund 35 km Wegstrecke liegen nun hinter uns und die Sonne erfreut uns mit ihrer Wärme.

Am Parkplatz vor der Talstation der "Kaiserburgbahn" lassen wir den PKW zurück und die Gondelbahn trägt uns hinauf bis auf 2055 m Seehöhe.
Steil bergauf ...
Die Bergstation ist erreicht.
Und nun noch hinauf auf den "Wöllanernock".
Gut ausgerüstet mit Regenschutz, guten Schuhen und vielen Kleinigkeiten nehmen wir den Weg auf den Gipfel in Angriff.
Das Panorama ist einfach traumhaft.
Kurz vor dem Gipfel fällt Nebel ein und wir befürchten, das der Himmel bald wieder zu zieht.
Gipfelsieg auf 2145 m Seehöhe.
Die Wolken machen uns nun wirklich etwas Sorge. Andere Bergwanderer nehmen das nicht so ernst.
Wir wollen jedoch nicht unbedingt nass werden. Der Wind frischt auf und es ist nicht gerade warm, deshalb beschließen wir wieder abzusteigen. Die richtige Kondition haben wir halt auch noch nicht und wir müssen noch Erfahrungen sammeln.

Beim Abstieg finden wir noch Schneefelder und einige besondere Blumen.
Der "Almrausch" blüht hier oben erst jetzt Angang Juli.
Enzian
Wie diese Blümchen heißen, weis ich leider nicht - aber schön sind sie.
Vor der Abfahrt mit der Gondelbahn noch schnell ein Blick ins Tal.
Und nun die Überraschung, kaum sind wir im Tal angekommen verziehen sich die dunklen Wolken und die Sonne heizt uns richtig ein. Aber was solls. Für unsere erste Bergwanderung ist es eigentlich schon genug.

Wir sitzen im Auto und spüren jetzt erst so richtig unsere Beine.

Und beim nächsten Schönwetter - aufi auf die Berg .....
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