Letztes Update: 20.10.2020
Private Reiseberichte - der Weg ist das Ziel
Sie sind hier:
Hemmaberg
menu.inc
Hemmaberg
19. Oktober 2020 Montag
Der Nebel in unserer Region ist am Morgen ziemlich dicht. So beginnt unser Tagesausflug erst kurz nach Mittag, wenn sich der Hochnebel verzogen hat. Heute wollen wir nach Globasnitz (Globasnica) fahren.
Die zweisprachige Gemeinde in Unter-Kärnten erreichen wir über die AB und weiter in Richtung St. Michael nach 45min. Fahrzeit.
Wer mehr über den Hemmaberg wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Hemmaberg
Bevor es zum Hemmaberg geht, entdecken wir unterwegs eine großen, spitzen Felsen mitten in einem Feld.
Der Hemmaberg mit der Kirche und den Ausgrabungen auf 842m Seehöhe soll ein Kraftort sein.
Vom Parkplatz aus laufen wir 300m hoch zu den Ausgrabungen und der Kirche.
Weiter geht es durch lichten Wald hoch zur Kirche und den Resten der Doppelkirche. Die Siedlung hier oben wurde im Jahre 600 n.Chr. aufgegeben. Im Mittelalter wurde dann eine Wallfahrtskirche gebaut.
Schade ist nur, dass die Wallfahrtskirche versperrt ist und auch ein Blick hinein ist nicht möglich.
So steigen wir hinunter, viele Stufen sind zu bezwingen. Durch Buschwald und viele Serpentinen geht es runter  zur Rosalien-Grotte.
In der Grotte steht eine kleine Kapelle.
Die Rosalien-Quelle soll gut bei Augenleiden sein.
So, nun ist es aber genug mit der Kraxlerei. Von hier geht es durch den Wald und zurück zum Parkplatz.
Der Boden ist zwar recht tief, wegen des vielen Regens der letzten Tage, es geht jedoch gut voran.
Wir rollen mit dem Auto langsam den Berg hinunter. Noch ein Blick auf die Petzen, ein beliebter Berg für den Wintersport und im Sommer sind viele Mountain-Biker unterwegs.
Nach wenigen Minuten kommen wir unten in Globasnitz an und sehen die schöne Ortskirche, die natürlich besichtigt werden will. Links des Gotteshauses steht eine uralte Kapelle mit schönen Wandmalereien.
Dieses herrliche Schloss war schon mehrfach im Fernsehen zu sehen. Ein einzelner Bewohner von Globasnitz hat dies in den letzten 20 Jahren allein und mit den eigenen Händen selbst erbaut. Das ist wirklich eine Lebensaufgabe.
Zum Abschluss noch eine Büste des bekannten Dichters und Volkssängers Franc Leder (+1909).
Wir rollen - mit dem PKW - gemütlich in Richtung Völkermarkt und weiter über die AB nach Hause.
Ende... bis zum nächsten mal...