Letztes Update: 14.11.2020
Private Reiseberichte - der Weg ist das Ziel
Sie sind hier:
Diex
menu.inc
Diex - Sonne tanken
13. November 2020 Freitag
Es ist zwar heute ein angeblich verflixter "Freitag der 13.", was uns ersten nicht stört und zweitens wollen wir unbedingt wieder hoch hinaus. Der Nebel plagt uns heuer schon mächtig. Den ganzen Tag liegt eine Hochnebel-Decke über unser Gegend, es hat gerade mal 5 Grad und die Seele braucht doch die Sonne so dringend.
So fahren wir auch heute wieder hinauf auf 1.159 m Seehöhe, in die Sonnen-Gemeinde Diex, gerade mal 34km haben wir zur Anfahrt.
hier die Anfahrt nach Diex...
Über Brückl steigt die Route rasch hinauf. Gerade mal knapp über der Nebelgrenze steht neben der Straße die "Kirche Gretschitz".
Die Sonne hebt unser Wohlbefinden sprunghaft. Wenige Kilometer weiter erreichen wir den Sonnenort Diex.
Mit seiner tollen Wehrkirche liegt der Ort auf 1159m Seehöhe und hat knapp 800 Einwohner.
Wer mehr wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Diex

Als erstes besuche ich die Wehrkirche und bewundere die schönen neu restaurierten Fresken.
Während ich die Kirche besuche, genießt Herta die Sonne und schaut den Kindern am Spielplatz zu.
hier die Runde,die wir in Diex laufen um Sonne zu tanken...
Ein netter Brunnen vor dem Gemeindeamt, leider derzeit ohne Wasser und gleich gegenüber Hinweistafeln zu den
vielen Wanderwegen, die von Diex aus in alle Richtungen laufen. Wir begnügen uns mit dem Sonnenweg um Diex herum.
Die gemütliche Runde führt uns wieder zurück zum Parkplatz neben den Kirche. Langsam rollen wir auf vier Rädern aus dem Ort. Wenige Meter weiter direkt an der Straße finden wir kleine Modellhäuser mit vieeeel Wasser und einer Bank zum Rasten. Hier verläuft auch der Abstimmungswanderweg, entlang der ehemaligen Demarkationslinie im Jahre 1920. Dabei ging es um die Kärntner Volksabstimmung, das Kärnten ungeteilt bleibt.
Wer mehr wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_1920_in_Kärnten
Noch ein Blick zurück auf den Sonnenort Diex, der oberhalb der Nebelgrenze liegt und deshalb vielen Talbewohnern die Möglichkeit bietet, die Sonne zu genießen.
Der Weg führt uns unweigerlich den Berg hinunter in die Nebelsuppe. Bevor es ernst wird, strahlt die Sonne noch einmal zwischen den Bäumen hindurch. Streckenweise ist es weiter unten so dicht, dass ich mit 30km/h hinunter rolle.
Bevor wir eintauchen in den Nebel - plötzlich mehrere Baby-Schweine mitten auf der Straße.
Anscheinend sind sie aus dem Stall ausgebüxt um auf die schöne Wiese zu laufen und die Sonne zu genießen.
Knapp unter der Nebeldecke besuchen wir diese alte Kirche, die wir schon beim Hochfahren gesehen haben.
Es ist die Laurentiuskirche aus dem Jahre 927. Über eine Kuhweide mit vielen Kuhfladen versuchen wir die Kirche ohne Unfall zu erreichen. Luna will hier getragen werden.
Das ist Brückl, am Anfang des Görtschitztales und nun sind wir bald wieder zu Hause. Aber Halt: in St. Donat kaufen wir noch einen Bauernladen leer, na ja, etwas ist schon noch übrig geblieben.
Daheim genießen wir eine originale italienische Minestrone, die meine liebe Navigatorin am Vormittag zubereitet hat. Nach der zweiten Portion muss ich mich echt zurück halten, damit für morgen noch was übrig bleibt !!!!
Ende... bis zum nächsten mal...